Holzbelegte Außenflächen sind eine reizvolle und sehr luxuriöse Weise, die Wohnflächen eines Hauses auf den Garten auszudehnen, wie groß oder klein Haus und Garten auch sein mögen. Zwei Beispiele illustrieren dieses auf anschauliche Weise: Eine Holzfläche mit 'Mittelmeer-Touch' in einem Garten eines freistehenden Hauses und ein auf zwei Ebenen aufgeteilter Gartenplatz im kleinen Garten eines Terrassenhauses.
Die Beplankung ist von weißen Marmorkieseln und mit einer Mischung von südländischen und einheimischen Bäumen und Büschen umgeben. Eine Reihe von kleinen Bäumen im Hintergrund tragen zum ästhetischen Gesamtbild bei. Ein von Alison Armour Designs in Sussex nach Maß gefertigtes Wasserspiel ist spektakulärer Mittelpunkt der Anlage. Die Holzbodenfläche und das Wasserspiel – ein großer Akryl-Globus, der über einem rostfreien Stahlteller hängt – können nachts beleuchtet werden. Zusätzliche Scheinwerfer setzen die größeren Pflanzenarten und Bäume in Szene.
Die Fläche ist rund sechs Meter vom Haus entfernt und profitiert demzufolge fast den ganzen Tag über von der Sonne: eine Ausdehnung der Wohnfläche auf den Garten, ideal für Speisen im Freien, perfekt zur Entspannung.
Die Hausbesitzerin Jill Gee, die am Konzept des Hauses mitgearbeitet hat, konzentriert sich jetzt auf die Fertigstellung der Gartenarchitektur: "Ich habe nach modernen Ideen gesucht, wollte eine 'Strandatmosphäre' schaffen. Die weißen Kiesel und das Holz, das jetzt noch altern muss, schaffen diesen Effekt. Das Resultat begeistert mich total. Es ist genau das, was ich wollte."
Das zweite Beispiel kommt aus Tylers Green im Buckinghamshire. Hier wird demonstriert, wie dank einer mit Holz belegten Fläche ein kleiner Garten mit Gefälle ein ganz neues Gesicht bekommt. Der in zwei Ebenen aufgeteilte Gartenplatz beginnt an den Fenstertüren hinter dem Haus und ist mit einem eingebauten Sitzplatz, mit Topfpflanzen und einer von Kieseln und Steinen umrahmten Wasserfläche dekoriert.
Zur Gartenarchitektur gehört auch eine mit Borke belegte Spielecke mit einer Rutsche für die Kinder von Melanie und Henrik Strydom. Zugang zur Rutsche hat man über eine kleine Pforte, die ins Terrassengeländer einfügt wurde.
Die Gartenbeleuchtung besteht aus Bodenscheinwerfern, die die Wasserfläche und die Pflanzen in Szene setzen. Im Treppenaufgang eingelassene Spots weisen zudem den Weg.
Melanie Strydom ist begeistert: "Zuvor hatten wir nur einige sehr langweilige Steinplatten und benutzten demzufolge die Ecke selten. Als aber diese Holzterrasse Form annahm, konnten wir kaum warten, sie in Besitz zu nehmen. Für uns ist die Terrasse wie ein Raum im Freien. Ich kann mich nicht satt sehen am warmen, erdigen Anreiz des Holzes."
Simon Blair, der bei Chenies Landscapes Ltd für Gartenarchitektur zuständig ist, hat die zwölf Quadratmeter umfassende Terrasse entworfen. Qualität ist Simon Blair wichtig; er ist deshalb beim Aussuchen des Bauholzes sehr wählerisch und entscheidet sich immer wieder für Südkiefer von American Softwoods.
"Ich empfehle immer Südkiefer", sagt Simon. "Nicht nur für die Beplankung, sondern auch für den Aufbau, der die Terrasse trägt. Es ist schon vorgekommen, dass eine Beplankung eingebrochen ist, weil der Rahmen den Test der Zeit nicht bestanden hat.
Südkiefer kommt mit einer 40-Jahre-Garantie gegen Fäulnis. Sie ist aus mehreren Gründen die beste Holzart für solche Projekte. Südkiefer ist sehr stark und durchgehend behandelt, nicht wie andere Bauhölzer, die Konservierungsstoffe nur bis zu einem gewissen Grad eindringen lassen.
Die Farbe und die Maserung der Südkiefer sind zudem schön. Es gibt sehr wenige Knorren, das Gesamtbild bleibt also einheitlich.“
Südkiefer ist eines der vielseitigsten und dauerhaftesten Nadelhölzer, die in den USA produzierten werden, ideal für städtische wie ländliche Gegenden.
Die Druckbehandlung macht Südkiefer zu einem der stärksten aller Weichhölzer; Südkiefer ist auch umweltfreundlich, weil sie aus den Plantagenwäldern Amerikas stammt.
Kunden schätzen sehr oft die Holzfarbe, die sich mit den Jahren von der warmen Goldschattierung zum silbernen Grau wandelt. Doch man kann die ursprüngliche Schattierung auch mit einem zu diesem Zweck entwickelten, trüben Beizmittel erhalten. Simon Blair sagt auch, dass die Bauqualität mit der Qualität des Holzes übereinstimmen muss, denn nur so kann der Terrasse eine lange Lebensdauer garantiert werden. Jeder Stützbalken wird also mit Doppelschrauben befestigt.
"Wir vernageln nichts. Nägel eignen sich nicht für die Beplankung", erklärt Simon Blair.
"Bretter haben immer die Tendenz, sich randwärts zu biegen. Kleinste Bewegungen im Holz versetzen also die Nägel. Wir verwenden zudem nur Qualitätsschrauben, die das Bauholz nicht verfärben."
Dem fügt Eddie Pearce von American Softwoods hinzu: "Die Südkiefer ist dank ihrer Dauerhaftigkeit, Behandelbarkeit und Vielseitigkeit als 'das Top-Bauholz der Welt' bekannt. Das Holz ist außergewöhnlich stark und eignet sich deshalb bestens für den Außeneinsatz, wie Terrassen und Promenaden, bietet jedoch auch industrielle Einsatzmöglichkeiten, wie Bodenbeläge, Dachstühle und Möbel."